CAP GmbH, Köln

Seit 2002 arbeite ich bei der Betreibergesellschaft des Bonusprogramms HappyDigits, der CAP Customer Advantage Program GmbH, in leitender Position. Fünf Jahre lang verantwortete ich hier den Bereich "Interaktive Medien", bis ich mein Aufgabengebiet auf das gesamte Produktmanagement für den Consumer-Bereich ausweiten durfte. Am Standort Köln entwickle ich nun mit einem kleinen, effizienten Team erfolgreiche, kundenorientierte Lösungen für das Kernprodukt HappyDigits und darüber hinaus neue Konzepte und Produkte für CRM und Kundenbindung der angeschlossenen Partnerunternehmen sowie für neue Geschäftsfelder der Gesellschaft.

Die CAP entstand als Joint Venture von KarstadtQuelle und Deutsche Telekom, die ihre jeweiligen Bonusprogramme Klub Karstadt und HappyDigits migrierten. Aus dem Migrationsprojekt wurde ich direkt für die neue Gesellschaft verpflichtet. Stand zu Beginn der Arbeit noch die Entwicklung von Funktionalitäten des Internet-Auftritts von HappyDigits im Vordergrund, so wandelte sich der Fokus bald auf intelligente und zielgruppengenaue Kundenansprache über verschiedene Kanäle. Hoch segmentiertes E-Mail-Marketing und innovative Lösungen für mobile Endgeräte verschaffen dem CRM-Unternehmen den Status des Technologieführers unter den Loyalty-Anbietern bei der Nutzung digitaler Medien.

KarstadtQuelle, Essen

Mit dem Start bei KarstadtQuelle vollzog ich im Jahr 2000 den Wechsel von der Agenturwelt zur Arbeit im Konzern. So ein Wechsel ist nicht einfach, aber ich habe überlebt.
Beim Essener Einzelhandelskonzern begleitete ich die strategisch bedeutende Ablösung des deutschen E-Commerce Pioniers „My World“. Im Großprojekt „karstadt.de“ beriet ich die Warenhaus AG bei der inhaltlichen Ausgestaltung des neuen Portals sowie bei der Auswahl und Steuerung der beteiligten Dienstleister. Darüber hinaus leitete ich verschiedene konzernübergreifende Projekte und beriet Konzerntöchter wie KarstadtSport, Hess Natur, Runners Point oder Thomas Cook bei der Ausgestaltung der jeweiligen E-Business Vorhaben. Auch Anbahnungen von Beteiligungen in der Medien- und Dienstleistungsbranche gehörten ebenfalls zu meinen Aufgaben.
Aus dem letzten großen Projekt, dem Aufbau eines Multipartner-Bonusprogramms, entstand mein jetziger Job bei der CAP, an der KarstadtQuelle 49% der Anteile hält.

Icon Medialab, Hamburg

Wenn es nicht KarstadtQuelle gewesen wäre, die mich 2000 kurz nach dem Wechsel zu Icon Medialab (heute LBI International) mit einem herausfordernden Job-Angebot konfrontierten, dann würde ich vielleicht heute noch auf der Seite der Agenturen stehen. Gerade bei Icon war diese Seite nicht die schlechteste: Ein extrem schickes Büro im Gaswerk in Hamburg-Bahrenfeld, tägliche Arbeit mit Kollegen aus Schweden, USA und Australien und spannende Projekte. Mein kurzer Zwischenstopp bei dem schwedischen Unternehmen führte mich zu einem erfolgreichen Pitch um Fujitsu Siemens und zur Finanz- und Versicherungsbranche, namentlich zu Franklin Templeton Investments und zu einem umfangreichen Consulting-Projekt bei der Allianz.
Nun war KarstadtQuelle im Vergleich zu Icon vielleicht nicht ganz so schick, aber dafür steht deren Hauptverwaltung noch. Das Hamburger Icon-Büro fiel dem Zusammenbruch des New-Economy-Booms zum Opfer. Wirklich schade. Ein Dank an die Ex-Kollegen für diese kurze, lehrreiche und schöne Zeit.

I-D Media, Hamburg

Mit I-D Media, ehemals bekannt als I-D-Gruppe, startete ich 1998 meine berufliche Laufbahn als Projektmanager und Berater im Online-Business. Wer sich erinnern mag: Zu der Zeit war BTX schon ein wenig out, aber die Einwahl ins Internet erfolgte meist noch via Analog-Modem. ISDN war damals das erstrebenswerte Ziel, DSL noch in weiter Ferne.
Vor diesem Hintergrund kam es nicht nur den Kunden sehr abenteuerlich vor, genau dieses Business in einem ehemaligen Sportstudio in Essingen-Forst zu betreiben. Das liegt, um es mit den Worten von Harald Schmidt zu sagen, in „Schwäbisch-Sibirien“: von Stuttgart eine Stunde ostwärts.
Die Provinz bot den Vorteil, sich vollständig auf die Arbeit konzentrieren zu können. Und die kam für mich haufenweise von Unternehmen wie Intel, Viag Interkom (heute O2), Volkswagen und Premiere. Der Schwerpunkt meiner Arbeit lag im New Business sowie in der Konzeption. Im Oktober 1999 konnte ich maßgeblich dazu beitragen, die Deutsche Telekom als Kunden zu akquirieren. Die Betreuung des neuen Key Accounts übernahm ich fortan selbst. Gleichzeitig half ich mit, die neue Hamburger Dependance von I-D Media aufzubauen, wo ich ein kleines Team für Konzeption und Projektmanagement zusammenführen konnte, das die zahlreichen Projekte abwickelte.
Im Jahr 1999 schaffte I-D Media als einer der letzten Dienstleister einen wirklich erfolgreichen Börsengang.

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