Kettenbriefe ändern nichts

Das musste ja so kommen: Im Zuge der allgemeinen und berechtigten Betroffenheit zu den Folgen des Seebebens vom 26. Dezember 2004 läuft der Versand von Kettenbriefen auf Hochtouren. Ausnahmsweise handelt es sich im aktuellen Fall nicht um eine erfundene Geschichte, und sicherlich leiten die meisten Empfänger solche E-Mails mit den ehrbarsten Absichten weiter. Dennoch gibt es hier ein paar Worte von den Machern des Hoax-Info Services von der TU Berlin zum an-die-Wand-hängen:

Kettenbriefe sind kein adäquates Medium, um seriöse Anliegen zu kommunizieren.
Kettenbriefe ändern nichts.
Niemand, der etwas ändern könnte, nimmt Kettenbriefe ernst oder auch nur zur Kenntnis.

und weiter:

Allgemein ist ein Kettenbrief auch kein geeignetes Mittel, um seriöse Hilferufe und andere wichtige Dinge zu verbreiten, denn dieses Medium ist bereits allzu sehr diskreditiert (eben weil damit überwiegend Unsinn verbreitet wird).
(TU Berlin)

Zeigefinger heben hilft natürlich auch nicht weiter, von daher hier sinnvolle Links für Suchende und Betroffene:
Anlaufstellen für Angehörige auf www.tagesschau.de
www.fluthilfe-deutschland.de mit Suchfunktion und Übersicht weiterer Anlaufstellen
http://www.csiphuket.com/ (via jimmiz journal)
und natürlich
http://tsunamihelp.blogspot.com/
Und wo wir gerade beim Thema sind: Spenden wird man hier los – nicht nur für die Seebebenopfer.