Collateral Damage im E-Mail Marketing

Eine E-Mail kommt in der Regel immer an – es sei denn, die Adresse ist falsch. Das stimmt nur noch insofern, dass eine E-Mail zwar igendwo ankommt, aber nicht immer beim Empfänger. Spamfilter, die mittlerweile leider notwendig geworden sind, besitzen einen kleinen Schönheitsfehler: nicht jede ausgefilterte Mail ist Spam. Zu solchen so genannten “False Positives” berichtet Martin Aschoff:

Die False-Positive-Quote hat bei den meisten E-Mailings in Deutschland mittlerweile einen Wert von über 10% erreicht. Das bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass die durchschnittliche Zustellquote auf unter 90% gefallen ist.

Whitelisting allein reicht hier offenbar nicht mehr aus. Die Zustellquote, so prognostiziert Aschoff, wird somit ein weiterer wichtiger Erfolgsparameter bei der Beurteilung von E-Mail Kampagnen.
Fragt sich nur, für wen dieser Parameter wichtiger wird: für den Versender, der vor seinen Kunden mit hohen Zustellquoten glänzt, oder für den Kunden, der seine sinkenden Klickraten rechtfertigen muss?
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