I want an iPhone – das Musical

Apples iPhone ist ein Phänomen. Oder nein, wohl eher fasziniert die Reaktion der Medien und die scheinbare Hysterie der Massen. Wie die meisten Menschen kann ich das Telefon (?) nicht wirklich beurteilen, da ich bislang weder Testberichte lesen wollte, noch das Gerät in den Händen halten konnte. Aber darum geht’s ja auch gar nicht. Die Kommunikations-Maschine rollt, und keiner kann sich retten: DAS IPHONE IST DA! Glückwunsch ans Marketing: Kaum einer weiß, was es kann, der Preis scheint egal, und scheinbar alle wollen es haben. Wenn das iPhone singen könnte, Robbie Williams und Tokio Hotel könnten einpacken. Apropos singen:

Oder direkt bei der New York Times.
(zuerst gesehen bei Thomas Knüwer)

Shortlist des DMMA 2007 veröffentlicht

Und der HappyDigits Shop Finder hat es in der Kategorie “Mobile Anwendungen” auf die Shortlist geschafft. Da bleiben wir doch mal gespannt am Ball – vielleicht sehen wir uns am 21. Juni in Berlin.

HappyDigits Shop Finder – so kann mobiles Internet aussehen

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Mein Team hat gestern eine feine neue Applikation in Betrieb genommen: den HappyDigits Shop Finder. Fast alle Partner beim Bonusprogramm HappyDigits sind in der interaktiven Karte mit Adresse und Telefonnummer vertreten – viele sogar mit Öffnungszeiten. Die Besonderheit: Das Tool steht via Client-Software von Qiro gleichzeitig auch für Mobiltelefone zur Verfügung – inklusive Bestimmung der aktuellen Position. Wer ein Beispiel für nützliche Location Based Services und/oder mobiles Internet im Markt braucht, sollte sich das einmal anschauen.
Hier gibt es nähere Infos, und hier geht es direkt zur Applikation. Sehr positives Feedback erhielten wir gestern bereits von Heike Scholz.

German cell phone market through a keyhole

This week Motorola announced that sales of cell phones have increased up to 24% worldwide. This development can also be found in statistics of a few mobile applications in my responsibility. They show Motorola’s success which partly mirrors the decreasing market share of Nokia. Unfortunately I must not communicate the exact figures here, but let me point out some interesting facts about a small part of Germany’s cell phone market:
1. All big brands (Nokia, Siemens, Samsung, Motorola, Sony Ericsson, LG) sell more phones than last year (not really surprising).
2. The peer group named in 1 covers about 95% of German market (peer group might be the wrong expression for this situation: about 60% belong to Nokia and Siemens).
3. Nokia is still leading the peer group while LG is number 6.
4. Nokia has lost a really big piece of market cake during the last 12 month.
5. Referring to own sales and market share LG show up with the biggest relative growth – followed by Motorola.
6. Regarding absolute sales Germans like Samsung phones most.
Of course these figures may not be representative for the whole German cell phone market because they are only a view through a tiny keyhole. At least they show another example on how market leader Nokia is losing relevance in a changing consumer markets.
For analyzing German business market I have made my personal study: I remember situations when 100% of all colleagues and clients put a Nokia phone on the meeting table – no exceptions. Today we friendly ask all participants to switch off their Blackberries, Sony Ericssons, Samsungs and Motorolas during meetings. But this leads to another story…

Musicload im CokeFridge

Nachdem Coca Cola auf Basis von Phonoline sein CokeMusic gewissermaßen direkt in den Mülleimer entwickelt hat, stellt der Brause-Weltmeister seit Ende Mai Musik in den Kühlschrank. CokeFridge heißt das Angebot, das Kundenbindung und Musikshop integriert.
Täglich lassen sich ca. 2500 Titel per Coins bezahlen – das sind 16-stellige Ziffern, die sich Colatrinker aus den Flaschendeckeln heraus knibbeln können. Wer das schafft und sich anschließend noch durch die Flash-Orgie von CokeFridge hindurch navigiert, der darf dann Musik und Merchandising-Artikel einlösen. Wer keine Cola mag oder wem das Knibbeln zu lästig ist, der kann die Codes/Coins auch über eine Hotline für 0,24 Euro pro Anruf und Code kaufen. Weil das aber nicht Sinn der Sache ist, steht diese Info nur in den Teilnahmebedingungen, und die wollen erst einmal gefunden werden…

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Handy-Viren – ein neues Geschäftsmodell?

Über den neuen Handy-Wurm “Commwarrior” berichten heute u. a. Heise und Golem. Der Schädling verbreitet sich auf Symbian-Betriebssystemen erstmals via MMS an die Kontakte des Adressbuchs eines Mobiltelefons oder Smartphones. So weit, so gut – so wenig überraschend.
Kollege Andreas Wiese und ich unterhielten uns gerade kurz zu dem Thema – und kamen ins Grübeln:
Andreas:
Das ist schon interessant, weil die Handyviren dem Nutzer ja finanziell schaden, wenn z. B. MMS an alle Nutzer des Adressbuchs verschickt werden. Das kann teuer werden… Und die Smartphones, die alle Nummern im Speicher haben, könnten einen schönen Image-Schaden erleiden. Bin bei solchen Meldungen ganz froh, auf dem Telefon ein proprietäres OS zu haben…
Oliver:
Hier steckt eigentlich eine Chance für die Provider: Wer am schnellsten ein Anti-Spam und Anti-Virus-System auf seine Systeme bastelt, dem müssten die Kunden eigentlich nur so zufliegen. Ich frag’ mich schon seit langem, warum das noch keiner anbietet. OK, ergibt sich ja aus Deinen Überlegungen…
Andreas:
Warum ergibt sich das aus meinen Überlegungen? Weil es verschiedene OS’s gibt?
Oliver:
Nee, weil so ein Wurm Kohle bringt.
Andreas:
Der Provider könnte auf der einen Seite durch so ein Antivirus-Programm (zumindest für Symbian) punkten, auf der anderen Seite vorher kassieren, in dem er die Dinger in Umlauf schickt…DAS ist ein Geschäftsmodell:
1. Mach’ die Leute abhängig von deinen Dingern.
2. Vergifte sie und bekomme Geld durchs Vergiften.
3. Verkaufe das Gegengift :-))
Hm…who’s first?

Jetzt nutzt doch endlich mal die Features!

Genau das scheint mir die Studie von A. T. Kearney zu sagen, die in dieser Woche gleich mehrfach meine Inbox beglückte. 41 Prozent der 4.555 Befragten versicherten, ihr Telefon für Internet und andere mobile Datendienste in Zukunft nutzen zu wollen. Und weiter sagt die Studie, dass eine enorme Nachfrage bei Fotonachrichten bestünde. 20 Prozent der Befragten besitzen ein Foto-Handy und jeder zweite davon, also insgesamt dann 10% aller Befragten, empfängt oder verschickt ein Foto pro Monat über sein Telefon.
So titelt teltarif.de am 19.07.2004 dann auch gleich mit der Schlagzeile:
“Telefonieren wird für Mobilfunkkunden zur Nebensache”
obwohl an der gleichen Stelle am 04.03.2004 zu lesen war:
“Fotohandys sind in, Fotos versenden nicht”
Ja, was denn nun? Die Studie hinter der nicht ganz so positiven Schlagzeile kommt von Mummert Consulting, die 286 Führungskräfte befragten. Ich wurde nicht gefragt, antworte aber trotzdem:
Ein Telefon, bei dem ich das Telefon-Feature suchen muss, benutze ich nicht.

Erstes Kamerahandy mit optischem Zoom

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Sharp bringt in Japan mit dem V602SH das erste Mobiltelefon mit einem optischen Zoom auf den Markt. Das Knips-Phone schafft eine Auflösung von 2 Megapixeln.
Mehr bei Golem

Wo bleibt das WOW-Phone?

Nokia
Vor 5 Jahren war alles so einfach: es gab ein lang angekündigtes Nokia 7110 und alle Multimediafuzzis mussten es einfach haben. Ungefähr so lange laufe ich mit meinem 7110 schon rum, und jetzt fällt es bald auseinander. Natürlich bietet jedes aktuelle Modell mehr als das alte Teil, aber keines sagt: Du musst mich haben!
Wie lange müssen Siemens, Nokia und die anderen alberne Formen und Tastaturlayouts entwerfen, bevor sie wieder Telefone bauen? Wieso müssen die Dinger so klein sein, dass man sie sich ins Ohr klemmen, aber keinesfalls mehr in der ganzen Hand halten kann?
Ich teste jetzt das Nokia 6600 und stufe das Mobiltelefon in der Maslowschen Bedürfnispyramide herunter in Richtung Grundbedürfnis. Wenn überhaupt.