Arbeit, Arbeit, Arbeit: Biete Jobs und suche Leute!

In meinem Bereich “Produktmanagement B2C” werden Märkte analysiert, Produkte entwickelt und in Projekten zur Marktreife gebracht. Abwechslung steht hoch im Kurs. Auseinandersetzung mit neuen Technologien ist Pflicht – unabhängig davon, ob es sich dabei ums Internet, um Mobiltelefone, POS-Terminals oder Kassensysteme handelt. Wenn Du das spannend findest und ich Dein neuer Chef sein soll, dann schau’ Dir diese Positionen an:

Senior Produktmanager/in B2C (2x zu besetzen)

Nomen es omen. Der Senior bringt mehrjährige Berufserfahrung mit, vorzugsweise aus dem Handel. Er kennt sich aus mit Produkten, Prozessen und Projekten – auch mit mehreren auf einmal.
Produktmanager/in B2C mit Schwerpunkt “Gift Card”
Der oder die Glückliche in dieser Position betreut ein absolutes Wachstumsthema: Geschenkkarten bzw. Gift Cards. Mit Wachstum meine ich große Zahlen, sehr große Zahlen. Was wir da machen, erfährst Du hier. Achtung Mütter und Väter: Bei dieser Stelle ist Teilzeit möglich!
Produktmanager/in B2C (befristet)
Apropos Mutter: Die Inhaberin dieser Stelle wird es gerade. Wer übernimmt die Vertretung und schafft so den Einstieg in unser Unternehmen?
Junior Produktmanager/in B2C (2x zu besetzen)
Ist smart und engagiert. Rechnet damit, dass diese beiden Stellen am schnellsten weg sind.
Offizielle Kontaktdaten stehen in den Ausschreibungen, meine persönlichen gibt es hier.

Haben Sie eine Kundenkarte?

Über diese zentrale Frage schrieb Patrick Breitenbach bereits gestern seine feine Glosse “Payflashbacks” und erntete bis heute Abend stolze 36 37 Kommentare. Mit unter den Kommentatoren: Nina Purtscher, Pressesprecherin von Loyalty Partner, dem Betreiber von Payback. Mit genau dieser Dame hatte der Werbeblogger vor nicht langer Zeit ein Interview geführt, das als Podcast mit den Kommentaren von Payback-Berater Martin Oetting eine nette Promotion für die Weblog-Aktivitäten des Bonuskarten-Anbieters abgab.
Spannend finde ich jetzt die offensive Eröffnung der Diskussion auf dem Payback Blog – bislang mit einem Kommentar.
Auch wenn Purtschers Kommentare nicht wirklich Gehör bei den Werbeblogger-Lesern finden, macht die Kollegin des Wettbewerbs aus meiner Sicht einiges richtig: Sie beteiligt sich an der Diskussion, bindet das eigene Weblog ein und eröffnet dort eine neue Diskussion. Finde ich gut.

D-Card statt Edecard: Edeka und Arvato bringen neue Kundenkarte ins Portemonnaie

Da glaubt man, Arvato hätte die Finger vom Multipartner-Konzept bei Kundenkarten gelassen, schon belehrt uns die Lebensmittelzeitung eines besseren: Edeka und Arvato wollen eine “D-Card” auf den Markt bringen:

Die Edeka-Gruppe plant eine neue Kundenkarte, bei der auch weitere Partner beteiligt sein sollen. […] “Die Bertelsmann-Tochter Arvato will auf jeden Fall noch einen dritten branchenübergreifenden Partner-Verbund im Markt etablieren”, heißt es in der Kartenbranche.
Mit Edeka habe der Medienkonzern und sein Ableger jetzt einen “dicken Fisch an der Angel”, urteilt ein Brancheninsider. “Wir führen Gespräche mit Arvato”, bestätigt Edeka entsprechende Pläne gegenüber der LZ.
(Quelle: LZ-NET – Login erforderlich)

Das Problem der Rabattierung im Lebensmitteleinzelhandel soll durch vergünstigte Medialeistung des Bertelsmann-Konzerns abgefedert werden, zu dem Arvato letztlich gehört.

HappyDigits Shop Finder – so kann mobiles Internet aussehen

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Mein Team hat gestern eine feine neue Applikation in Betrieb genommen: den HappyDigits Shop Finder. Fast alle Partner beim Bonusprogramm HappyDigits sind in der interaktiven Karte mit Adresse und Telefonnummer vertreten – viele sogar mit Öffnungszeiten. Die Besonderheit: Das Tool steht via Client-Software von Qiro gleichzeitig auch für Mobiltelefone zur Verfügung – inklusive Bestimmung der aktuellen Position. Wer ein Beispiel für nützliche Location Based Services und/oder mobiles Internet im Markt braucht, sollte sich das einmal anschauen.
Hier gibt es nähere Infos, und hier geht es direkt zur Applikation. Sehr positives Feedback erhielten wir gestern bereits von Heike Scholz.

Payback Blog ist live

Das von den Onlinern der Kundenkarten-Branche lange erwartete Payback-Blog steht nun online. Bislang schreibt offenbar genau eine Mitarbeiterin bei Loyalty Partner im Bereich Corporate Communications fleißig Beiträge, die von jedem kommentiert werden dürfen. Kommunikativer Absender ist allerdings weniger das Unternehmen Loyalty Partner, sondern die Marke Payback. Das Experiment kommt auch gleich mit der mutigen Themenkategorie “Datenschutz” daher – als aktive Einladung zur Diskussion an alle Verbraucherschützer. Grund genug für mich, erstmalig einen Kommentarfeed zu abonnieren.
(via Christian)

Tchibo PrivatCard: Auferstehung eines Programms

Nachdem das Tchibo-Privat-Programm eingestampft worden war, blieb es lange Zeit ruhig im Kaffee-Karton. Zwei Jahre später ergänzt Tchibo das alte Konzept mit einer Karte (“Die erste Karte zum Verlieben”). Hier geht’s zu Tchibo.

Traurig für das Durcheinander

Über die Übersetzung lässt sich ja schmunzeln. Aber tatsächlich ist das die einzige E-Mail, die ich in letzter Zeit gleich mehrfach gelesen habe. Ich jage meine Newsletter demnächst auch mal durch ‘ne Übersetzungsmaschine – für die ganz besondere, persönliche Note:

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EXECUTIVE CLUB – BRITISH AIRWAYS
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Sehr Geehrter Herr Biederbeck,
Letzter Freitag emailed wir Sie ein Angebot, das Sie
einlädt, nach Nordamerika von London Heathrow zu fliegen.
Leider war dieses email bestimmt, für unsere
Großbritannien-gegründeten Mitglieder aber wurde Ihnen
versehentlich außerdem geschickt. Wir sind für das
Durcheinander sehr traurig. Bitte seien versichert Sie, daß
wir Schritte unternehmen, um sicherzugehen, daß Sie nur die
Nachrichten und Angebote empfangen, die zu Ihnen relevant
sind.
Herzlichts,
Sarah Keyes
UK & I Executive Club Manager
[…]

OMD und DIMA 2005 – ein kurzer Rückblick

Nach einigen Jahren der Abstinenz von größeren Messen und Kongressen konnte ich mir gestern gleich zwei Events gleichzeitig geben: OMD und DIMA in Düsseldorf. Die Situation auf der DIMA möchte ich vorsichtig als gediegen bezeichnen. In Halle 9 und 10 hatten Aussteller und Veranstalter reichlich Platz, um eindrucksvolle Messestände und zwei Foren großzügig zu inszenieren. Zumindest reichte der Platz, damit der Besucher nur selten anderen ausweichen musste. Anders ausgedrückt: Es gibt besser besuchte Messen.
Beispielsweise die Online-Marketing-Düsseldorf, kurz: OMD. Fand sie im letzten Jahr noch in recht familiärem Kreis in den Rheinterrassen statt, so belegte die veranstaltende Igedo gleich Halle 1 und 2 des Messegeländes – gut zehn Minuten Fußweg entfernt von den Offlinern. Kurz nach Betreten fand ich mich im dichtesten Gedränge wieder. Die Stimmung war gut, sogar sehr gut. Bei dem ständigen “Hallo” zwischen alten und weniger alten Bekannten konnte man fast den Eindruck gewinnen, es ginge in der Branche genau an dem Punkt weiter, an dem sie 1999 schon einmal stand. Jedenfalls hatte ich diese leicht euphorische Aufbruchstimmung schon lange nicht mehr erlebt. Wollen wir hoffen, dass es diesmal von Dauer ist.
Auf der DIMA hielt ich übrigens einen Vortrag zum Gebrauch interaktiver Medien für Kundenbindung und Direktmarketing – und in Teilen auch über das sinnvolle Kombinieren von Print und Elektro-Medien. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer weiteren Trennung von DIMA und OMD stellte ich dort nur sehr indirekt – schließlich war ich eingeladener Gast. Aber eine Zusammenlegung – wenn auch nur testweise – wäre doch mal einen Gedanken wert.

Tempo-Gutscheine zu verschenken

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Das ist etwas für Heuschnupfen-Geplagte und Rabattjäger: Procter & Gamble hat sein Angebot “For Me” überarbeitet und stellt nun Coupons zum Download bereit. Bisher mussten diese Gutscheine mit etwas größerem Aufwand bestellt werden. Jeder Online-Coupon kann nur einmal abgerufen werden, und die Akzeptanzstellen variieren je nach Produkt. Neben Tempo Taschentüchern bekommt der Schnäppchenjäger u. a. Vergünstigungen auf Blend-a-med Zahnpasta, Head and Shoulders, Meister Proper und Charmin Toilettenpapier. Dass zwischen den ganzen Pflege- und Reinigungsmitteln auch Heinz Tomato Ketchup auftaucht, könnte einem zu denken geben – aber egal: Weil das Wetter so schön ist und Coupons nur aus beruflichen Gründen an meinem Whiteboard hängen, verschenke ich meine Rabattmarken von Procter & Gamble:
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Solange der Vorrat reicht…
(via ONEtoONE, hier und da)