Vom sprachlichen Altern

Wer sich gestern noch über Menschen amüsierte, die “Feten” statt Parties feiern, sollte heute besser aufpassen: “DVD gucken” als Vorschlag zur Abendgestaltung kann durchaus missverstanden werden.

Aufklärung für Menschen über 30 gibt es hier.

Ich geb’ auf. Ihr dürft “Sie” zu mir sagen…

Wenn der Kontrolleur einen schlechten Tag hat…

… kann Dein Tag durchaus beim Bundesgrenzschutz enden. Die Geschichte des Tages steht bei Nico Lumma. Heute im Angebot: Die Bahn – eine weitere Episode von Kundenkritik via Weblogs.
Gefunden via Heiko.

Kaltakquise einmal anders

Interessante Taktik eines Vertrieblers – gerade gelernt:
1. Kunden anrufen;
2. Bei Abwesenheit auf Anrufbeantworter sprechen;
3. Wenn Rückruf innerhalb von 24 Stunden ausbleibt, andere Ansprechpartner im selben Unternehmen anrufen und möglichst unfreundlich interne Verbindung fordern;
4. Falls nicht erfolgreich, möglichst oft bei verschiedenen Mitarbeitern versuchen;
5. Wenn Kunde endlich von sich aus anruft, sofort für den sehr späten Rückruf kritisieren;
6. Bei ausbleibender Entschuldigung den Kunden sofort beschimpfen;
7. Falls Kunde Anzeichen von Empörung äußert, heftiger beschimpfen;
8. Wenn Kunde selber langsam in Fahrt kommt – auflegen.
War ich gerade Teil einer Radioshow?? Ich hätte so gerne erfahren, was ich hätte kaufen sollen…

Handy-Viren – ein neues Geschäftsmodell?

Über den neuen Handy-Wurm “Commwarrior” berichten heute u. a. Heise und Golem. Der Schädling verbreitet sich auf Symbian-Betriebssystemen erstmals via MMS an die Kontakte des Adressbuchs eines Mobiltelefons oder Smartphones. So weit, so gut – so wenig überraschend.
Kollege Andreas Wiese und ich unterhielten uns gerade kurz zu dem Thema – und kamen ins Grübeln:
Andreas:
Das ist schon interessant, weil die Handyviren dem Nutzer ja finanziell schaden, wenn z. B. MMS an alle Nutzer des Adressbuchs verschickt werden. Das kann teuer werden… Und die Smartphones, die alle Nummern im Speicher haben, könnten einen schönen Image-Schaden erleiden. Bin bei solchen Meldungen ganz froh, auf dem Telefon ein proprietäres OS zu haben…
Oliver:
Hier steckt eigentlich eine Chance für die Provider: Wer am schnellsten ein Anti-Spam und Anti-Virus-System auf seine Systeme bastelt, dem müssten die Kunden eigentlich nur so zufliegen. Ich frag’ mich schon seit langem, warum das noch keiner anbietet. OK, ergibt sich ja aus Deinen Überlegungen…
Andreas:
Warum ergibt sich das aus meinen Überlegungen? Weil es verschiedene OS’s gibt?
Oliver:
Nee, weil so ein Wurm Kohle bringt.
Andreas:
Der Provider könnte auf der einen Seite durch so ein Antivirus-Programm (zumindest für Symbian) punkten, auf der anderen Seite vorher kassieren, in dem er die Dinger in Umlauf schickt…DAS ist ein Geschäftsmodell:
1. Mach’ die Leute abhängig von deinen Dingern.
2. Vergifte sie und bekomme Geld durchs Vergiften.
3. Verkaufe das Gegengift :-))
Hm…who’s first?